GOAT

GOAT 2.3.0 „Tarn“ ist da

Ein neues Jahr, eine neue GOAT-Version. Mit GOAT 2.3.0 stellen wir eine grundlegende Weiterentwicklung der Backend-Architektur von GOAT, eine neue Funktion zum Drucken von Karten und Berichten sowie zahlreiche neue Werkzeuge für die räumliche Analyse vor.
By
Camila Narbaitz
January 13, 2026

Wir freuen uns, GOAT 2.3.0 „Tarn“ anzukündigen – ein großes neues Release von GOAT, unserer offenen, webbasierten WebGIS-Plattform für räumliche Analysen und datenbasierte Planung in unterschiedlichen Fachdisziplinen.

Diese Version bringt eine grundlegende Überarbeitung der Backend-Architektur, mit Fokus auf Performance, Interoperabilität und langfristige Skalierbarkeit. Gleichzeitig erweitert sie GOAT um eine wichtige neue Druckfunktion für Karten und Berichte sowie um neue Werkzeuge für die räumliche Analyse, die die Arbeit direkt innerhalb von GOAT weiter vereinfachen.

GOAT 2.3.0 legt damit die Grundlage für schnellere Analysen, stabilere Workflows und eine bessere Integration offener Geostandards – und stellt sicher, dass GOAT mit immer komplexeren Planungs- und Forschungsprojekten mitwachsen kann.

Was ist neu in GOAT 2.3.0 „Tarn“?

1. Druckbare Kartenlayouts direkt in GOAT 🗺️

Mit GOAT 2.3.0 können Karten nun direkt in GOAT gedruckt werden.

GOAT bietet bereits interaktive Dashboards und Karten, um Daten zu erkunden, Analysen durchzuführen und Erkenntnisse dynamisch zu teilen. Gleichzeitig wissen wir, dass statische Karten weiterhin eine zentrale Rolle in vielen Planungsprozessen spielen – insbesondere für Berichte, offizielle Dokumente, Präsentationen und die Kommunikation mit Stakeholdern.

Der neue Layouts-Modus ermöglicht es, strukturierte und präsentationsfertige Kartenlayouts zu erstellen, die als PNG oder PDF exportiert werden können. Diese eignen sich besonders für:

  • Planungsberichte und Studien
  • Präsentationen und Stakeholder-Kommunikation
  • Einheitliche, hochwertige Kartenexporte

So schlägt GOAT eine Brücke zwischen interaktiver räumlicher Analyse und statischer Kommunikation und ermöglicht es Planer:innen, Forscher:innen und Berater:innen, nahtlos von der Analyse zu druckfertigen Ergebnissen zu wechseln – ohne GOAT zu verlassen.

2. Neue Werkzeuge für Geoverarbeitung und Geokodierung 🧰

GOAT 2.3.0 erweitert außerdem die Werkzeuge um neue Funktionen für Geoverarbeitung und Geokodierung. Damit wird es noch einfacher, räumliche Daten direkt in GOAT vorzubereiten, zu kombinieren und zu analysieren.

Neue Geoverarbeitungs-Werkzeuge

Mehrere häufig genutzte GIS-Operationen stehen nun als integrierte Werkzeuge zur Verfügung, darunter:

  • Ausschneiden (Clip) – Datensätze auf ein bestimmtes Gebiet begrenzen
  • Mittelpunkt (Centroid) – Repräsentative Punkte aus Geometrien erzeugen
  • Überschneiden (Intersection) – Überlappende Flächen zwischen Layern ermitteln
  • Zusammenführen (Dissolve) – Objekte anhand gemeinsamer Attribute zusammenführen
  • Vereinigen (Union) – Mehrere Layer zu einem Datensatz kombinieren
  • Radieren (Erase / Difference) – Bereiche eines Layers mithilfe eines anderen Layers entfernen

Diese Werkzeuge ermöglichen zentrale Schritte der Datenvorbereitung und räumlichen Analyse, ohne Daten in externe GIS-Software exportieren zu müssen. Dadurch bleiben Workflows einfacher, schneller und besser reproduzierbar.

Neues Geokodierungs-Werkzeug 📍

Mit GOAT 2.3.0 kommt außerdem ein neues Werkzeug zur Geokodierung hinzu.

Damit lassen sich Adressen oder Ortsnamen in geografische Positionen umwandeln. So können tabellarische Daten – zum Beispiel Adresslisten – direkt in GOAT eingebunden und unmittelbar in räumlichen Analysen und Karten genutzt werden.

3. Ein stärkeres und zukunftssicheres GOAT-Backend ⚙️

Viele der wichtigsten Verbesserungen in GOAT 2.3.0 finden im Hintergrund statt. Auch wenn sie nicht direkt in der Oberfläche sichtbar sind, machen sie GOAT schneller, zuverlässiger und langfristig skalierbarer.

Hier eine verständliche Übersicht der wichtigsten Änderungen:

Zuverlässigere Daten-Workflows (powered by Windmill) 🔁

GOAT nutzt nun Windmill, um interne Daten-Workflows auszuführen und zu steuern.

Das bedeutet, dass Prozesse wie Datenverarbeitung, Analysen und Ergebnisaktualisierungen klarer strukturiert ablaufen. Workflows lassen sich besser überwachen, sind stabiler und einfacher erweiterbar.

Für Nutzer:innen bedeutet das:

  • Zuverlässigere Analysen
  • Weniger unerwartete Fehler
  • Schnellere Weiterentwicklung durch neue Werkzeuge und Indikatoren

Einfachere Integration mit anderen GIS-Werkzeugen (OGC-konforme GeoAPI) 🌍

Die interne API von GOAT wurde an OGC-API-Standards angepasst, die in der Geodatenwelt weit verbreitet sind.

Dadurch wird es für GOAT einfacher:

  • Mit anderer GIS-Software und -Services zu interagieren
  • Daten standardisiert und nachvollziehbar auszutauschen
  • Teil offener geospatialer Ökosysteme zu bleiben

Kurz gesagt: GOAT wird offener, interoperabler und zukunftssicherer – ein wichtiger Aspekt insbesondere für öffentliche Projekte und kollaborative Planungsprozesse.

Schnellere Analysen – auch bei großen Datensätzen (DuckDB + DuckLake) 📊

GOAT nutzt nun DuckDB für analytische Berechnungen und DuckLake für eine effiziente Datenspeicherung.

Diese Kombination ist auf schnelle Abfragen ausgelegt, selbst bei großen oder komplexen räumlichen Datensätzen. Gleichzeitig werden Datenspeicherung und Analyse klar getrennt, was das System flexibler und besser skalierbar macht.

Das bedeutet für dich:

  • Schnellere Berechnungen und Ergebnisse
  • Bessere Performance bei wachsenden Projekten
  • Eine Plattform, die auch mit großen Datenmengen stabil bleibt

Ein modernes und effizientes Datenformat: GeoParquet 🧱

Alle Geodaten in GOAT werden nun im offenen Format GeoParquet gespeichert.

GeoParquet ist optimiert für:

  • Schnellen Datenzugriff
  • Effiziente Speicherung
  • Gute Kompatibilität mit modernen GIS- und Data-Science-Werkzeugen

Damit orientiert sich GOAT an aktuellen Best Practices im Geodatenmanagement und stellt sicher, dass Daten heute effizient genutzt und auch in Zukunft gut weiterverwendet werden können.

Verbesserte Performance und Skalierbarkeit 🚀

Zusammen sorgen diese architektonischen Verbesserungen für:

  • Schnellere und reaktionsfähigere Analysen
  • Effizientere Datenzugriffe
  • Eine Backend-Architektur, die mit größeren Projekten und komplexeren Analysen skalieren kann

Auch wenn viele dieser Änderungen im Hintergrund ablaufen, verbessern sie die Zuverlässigkeit und Performance von GOAT im täglichen Einsatz deutlich.

Warum GOAT 2.3.0 für Planung und Forschung wichtig ist

GOAT 2.3.0 „Tarn“ ist ein grundlegendes Release. Der Fokus liegt weniger auf einzelnen Features, sondern auf dem Aufbau einer zukunftsfähigen Plattform für urbane Analysen.

GOAT unterstützt damit:

  • Offene Standards und Interoperabilität
  • Skalierbare räumliche Analysen
  • Zuverlässige Workflows für professionelle Planung und Forschung

So kann GOAT auch künftig mit den Anforderungen von Städten, Planer:innen und Forscher:innen wachsen – ohne Abstriche bei Bedienbarkeit oder Performance.

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Wenn du GOAT noch nicht nutzt, kannst du dich ganz einfach für einen kostenlosen Account registrieren und direkt loslegen.
Und wenn du Unterstützung brauchst, hilft dir unsere aktualisierte Dokumentation mit Anleitungen zu allen Funktionen – inklusive der neuen Werkzeuge.

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Menschen auf Fahrrädern
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