Klassifizierung nach gleichen Intervallen
Ein Verfahren, Daten für eine Karte in Klassen einzuteilen, indem die Spanne der Werte in gleich große Schritte geteilt wird, egal wie viele Objekte in jeden fallen.
Bei gleichen Intervallen wird die Spanne der Werte, vom kleinsten bis zum größten, in gleich breite Schritte geteilt. Reichen die Werte von 0 bis 100 und gibt es fünf Klassen, liegen die Grenzen bei 20, 40, 60 und 80. Jede Klasse deckt dieselbe Spanne ab, unabhängig davon, wie viele Objekte darin landen.
Dadurch sind die Klassen leicht zu lesen. Eine Legende mit 40 bis 60 bedeutet auf jeder Karte dasselbe. Gleiche Intervalle eignen sich deshalb für Werte mit vertrauter Spanne, etwa Prozentwerte, Anteile oder Temperaturen.
| Klasse | Spanne | Stadtteile | Werte |
|---|---|---|---|
| 1 | 0 bis 20 % | 1 | 18 |
| 2 | 20 bis 40 % | 1 | 34 |
| 3 | 40 bis 60 % | 4 | 41, 47, 52, 58 |
| 4 | 60 bis 80 % | 4 | 63, 66, 71, 79 |
| 5 | 80 bis 100 % | 2 | 85, 92 |
Die Klassen sind hier unterschiedlich groß, und genau das ist die Aussage: Die meisten Stadtteile liegen im Mittelfeld, die beiden schwächsten fallen auf.
Schwierig wird es, wenn wenige Werte weit vom Rest entfernt liegen. Ein einzelner sehr hoher Wert dehnt die Spanne, sodass die meisten Objekte in die unterste Klasse fallen und die oberen Klassen fast leer bleiben. Die Seite zur Quantilklassifizierung zeigt das mit denselben zehn Werten in beiden Verfahren. Für solche Daten ergeben Quantile oder Heads and Tails meist die aussagekräftigere Karte. In GOAT sind gleiche Intervalle eine von sechs Methoden im attributbasierten Styling, standardmäßig mit sieben Klassen.